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Outsourcing: Vorteile einer externen Gebäudereinigung

Outsourcing GebaeudereinigungAls Unternehmer kennen Sie nachfolgendes Szenario nur zu gut: Lang andauernde Regenphasen und winterlicher Schnee machen sich wie auch hartnäckiger Vogeldreck oder Schmutz von umliegendem Verkehr und Baustellen an Fensterscheiben von Bürogebäuden rasch bemerkbar. Hartnäckige Wasser- und Schmutzflecken bleiben auf den Scheiben zurück und trüben die freie Sicht der Mitarbeiter nach draußen. Auch im Inneren der Büroräumlichkeiten werden Schreibtische, der teure Teppichboden und Toiletten durch Fingerabdrücke, Essensreste, hereingetragenen Straßendreck und allerlei mehr tagtäglich verschmutzt. Verunreinigte Büroräume können sich unter Umständen signifikant negativ auf die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter auswirken und langfristig sogar dem Immobilienwert der Geschäftsräume schaden, weshalb Unternehmen frühzeitig entsprechende Reinigungen der Oberflächen vornehmen sollten. Bei der Gebäudereinigung von Büros setzen kleine, mittelständische und größere Unternehmen üblicherweise auf externe Kräfte. Sie nutzen somit das sogenannte Outsourcing und überlassen die Verrichtung der Arbeiten professionellen Gebäudereinigern. Dies bietet zahlreiche Vorteile. Um welche es sich dabei im Detail handelt, verdeutlicht dieser Artikel.

Property Management vs. Facility Management

Property Management

Property ManagementDas Property Management befasst sich mit dem Management von Immobilien. Als synonyme Begriffe sind Objektmanagement oder Hausverwaltung geläufig. Häufig wird es auch als Immobilienverwaltung oder Mietverwaltung bezeichnet.

Zu den vielfältigen Aufgaben gehören die Auswahl und Betreuung der Mieter, die Ausformulierung und der Abschluss von Mietverträgen, das Erstellen von Nebenkostenabrechnungen sowie die Beauftragung und Überprüfung von Maßnahmen, die der Instandsetzung, der Instandhaltung und der Modernisierung der Immobilie dienen. Außerdem steht es Mietern und Behörden als Ansprechpartner zur Verfügung.
Das Property Management ist somit für die direkten Verwaltungsaufgaben einer Immobilie zuständig.

Dabei handelt es immer im Interesse des Investors oder Besitzers. Zugrunde liegt eine Objektstrategie, welche das Management gewinnorientiert umsetzt. Die Objektziele werden vom Auftraggeber vorgegeben. Diese betreffen in der Regel Vorgaben zum Zustand der Immobilie, zu den Quoten, die sich auf die Vermietung und den Leerstand beziehen und zur Auswahl der Mieter. Ebenso werden Zielvorgaben hinsichtlich des Aufwandes zur Instandhaltung und zur Bewirtschaftungseffizienz gemacht.

Ganzheitliches Facility Management aus einer Hand

Facility Management aus einer Hand wird in Zukunft einen hohen Anteil an der Wertschöpfungskette haben. Derzeit fristet FM noch ein unterschätztes Dasein und wird größtenteils auf allgemeine Hausmeisterdienste und Gebäudereinigungen minimiert.

Deutschlandweit arbeiten bereits heute rund 4 Mio. Menschen in der FM-Branche und sorgen somit für einen Umsatz von rund 112 Mrd. Euro. Derzeit stellt sich die Situation jedoch so dar, dass das ganzheitliche Konzept, der eigentliche Grundgedanke des FM, auf grundlegende Handwerkerleistungen wie Gebäudereinigungen und Hausmeistertätigkeiten eingeschränkt wird. Vor allem bei Klein- und Mittelstandsunternehmen ist dieses Vorurteil weit verbreitet.

In großen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen ist nicht nur das tatsächliche Facility Management unlängst alltäglich, sondern fordert mehr und mehr noch umfangreichere Leistungen aus einer Hand. In der Branche deutet sich dafür bereits der Fachbegriff Holistic-Facility-Management an. Holistic ist dabei der englischsprachige Begriff für „ganzheitlich“.

„Facility Management ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. So lässt sich in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit das Leistungsbild anpassen und eine echte
Win-Win-Situation herstellen.“

MOM bietet bereits heute, wenn auch in nich leicht abgeschwächter Form, ganzheitliches FM für Klein- und Mittelstandsunternehmen. Für die meisten Betriebe bzw. dessen Verantwortlichen ist dies immer noch absolutes Neuland, denn an die unregelmäßige Eigenkoordination von zahlreichen externen Dienstleistern hat man sich mit der Zeit gewöhnt.

Allerdings bleiben in solchen Fällen mögliche Optimierungs- und Kostensenkungspotenziale unerkannt. Langfristig bereitet das den jeweiligen Unternehmen somit unnötig überhöhte Kosten. Des Weiteren werden diese zeitaufwändigen Organisationsaufgaben von internen Kapazitäten, hinsichtlich des Kerngeschäftes, entzogen (i.d.R. betrifft das die Einkaufs- bzw. Betriebsleitung).

Ganzheitliches Facility Management wird somit in Zukunft eine tragende Rolle in vielen Unternehmen spielen und so einen Großteil zum Erfolg der Unternehmen beitragen.

Letztlich geht es darum, dem Kunden fundiert darüber Auskunft zu geben, welche Maßnahmen oder welche Investitionen wirklich Sinn machen. Das ist die Aufgabe als Facility-Management-Dienstleister.

 

 

 

Zitate von Klaus-Rolf Vogt, Geschäftsführer der Bilfinger HSG FM Süd GmbH